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Es kann teuer werden, wenn man ausländische Arbeiter in Norwegen einstellt, ohne die norwegischen Vorschriften zu beachten. Die Anwaltskanzlei Brækhus Dege kann norwegischen und nicht-norwegischen Unternehmen helfen, Konfliktsituationen zu vermeiden.
Der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften in Norwegen nimmt zu. Die Ausländer, deren Anzahl ständig steigt, müssen jedoch die norwegischen Gesetze, vor allem das Steuer- und Arbeitsrecht beachten. Seit der EU-Erweiterung 2004 ist die Anzahl der Ausländer, die einer zeitlich begrenzten Arbeit in Norwegen nachgehen, deutlich gestiegen. Aber, wer ausländische Arbeitskräfte einstellen oder mit einem ausländischen Unternehmen zusammenarbeiten will, muss die Formalitäten berücksichtigen.
Die Probleme, die auftreten können, sind vielfältig. So kann es Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Steuern, der Mehrwertsteuer, Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen, dem Arbeitsrecht und verschiedenen Arten von Versicherungen geben, sagt Gesellschafter und Anwalt in der Anwaltskanzlei Brækhus Dege, Øystein A. Sverre. Wenn die norwegischen Vorschriften nicht befolgt werden, kann es für die Unternehmen, die ausländische Arbeitskräfte einstellen, teuer werden.
Sverre spricht aus Erfahrung. Seit 25 Jahren beschäftigt er sich mit Fragen, die in Bezug auf ausländische Arbeitskräfte in Norwegen entstehen können. So ist er insbesondere in der Ölindustrie, aber seit den letzten Jahren auch in einigen anderen Geschäftsbereichen sehr erfahren.
Ernsthafte Folgen
Im Allgemeinen hat sich die Situation in den norwegischen Firmen verbessert, unter anderem in Bezug auf Verträge und Versicherungen, sagt Gesellschafter und Anwalt Petter Jørgen Pettersen. Er leitet das Tochterunternehmen Brækhus Dege Consult, das sich um die Mehrwertsteuer für ausländische Unternehmen kümmert. Jedoch erlebt die Kanzlei immer wieder, dass norwegische Unternehmen bei den Formalitäten versagen.
Dann kann es passieren, dass das Finanzamt vor der Tür steht und von den norwegischen Unternehmen die Bezahlung der Steuern der ausländischen Arbeiter verlangt, nachdem diese diese das Land wieder verlassen haben. Dies passiert nicht selten, sagt Anwalt Toralv Follestad. Es kann sogar vorkommen, dass das Finanzamt seine Forderungen bei den Kunden des Auftraggeber einzutreiben versucht.
Geteilte Verantwortung
Insbesondere bei Steuerfragen können die größten Probleme auftauchen. Sowohl das Unternehmen, das die ausländischen Arbeitnehmer vermittelt, als auch dasjenige, welches die Arbeiter einstellt ist für die Kalkulation und die Bezahlung der Lohnsteuer der ausländischen Arbeitnehmer verantwortlich. Zusätzlich riskiert das Unternehmen, das die ausländischen Arbeiter einstellt als deren tatsächlicher Arbeitgeber angesehen zu werden. Das jeweilige Unternehmen ist dann auch für die Sozialversicherungssteuer sowie die Lohnsteuer der ausländischen Arbeitskräfte verantwortlich.
Wir haben gesehen, dass das Finanzamt in Rogaland, der norwegische Hauptsitz für ausländische Steuerangelegenheiten, zunehmend Maßnahmen ergreift, um dieser Aufgabe gerecht zu werden, sagt Follestad. Wenn das ausländische Unternehmen seinen Auftrag erledigt und Norwegen wieder verlassen hat, können Schwierigkeiten für das norwegische Unternehmen entstehen, da es auch für die Steuerzahlung der ausländischen Arbeitskräfte verantwortlich gemacht wird.
Die Behörden kündigen einen verstärkten Einsatz ihrerseits an, um diese Steuern einzufordern, sagt Anwältin Maria Ervik Løvold.
Es ist einfach, Schwierigkeiten zu vermeiden
Die Kanzlei rät, aufmerksam zu sein – und jemandem zu fragen, der sich in diesem Gebiet besonders gut auskennt.
Ervik Løvold rät, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Wenn man sich gut vorbereitet, ist es unproblematisch ausländische Arbeitskräfte einzustellen.
Wir können mit allem behilflich sein, sagt Sverre: von den Grundlagen, wie das Besorgen einer Aufenthaltsgenehmigung bis hin zum Aufsetzen des gesamten Vertrags. Wir bieten an, Sie bei der Mehrwertsteuer zu vertreten, die Gehaltsabrechnung zu übernehmen die Ausstellung einer Arbeitserlaubnis zu erleichtern, sowie sonstigen Kontakt mit den norwegischen Behörden herzustellen. Folglich kann Brækhus Dege bei Bedarf den gesamten Verwaltungsaufwand, der bei der Gründung eines Unternehmens anfällt, übernehmen.